Florian Rötzer: Pockets of Darkness
8.12.2006 by Urban Interface Berlin

Auf telepolis hat Florian Rötzer einen interessanten Artikel veröffentlicht, in dem es um städtische Strukturen geht. Rötzer hat auch gerade ein Buch ‘Vom Wildwerden Der Städte’ veröffentlicht.

Abstract des telepolis Artikels: US-Strategen habe nach den “failed states” die “feral cities” entdeckt, die die staatliche Ordnungen unterminieren können Städte sind zu den neuen Kampfgebieten geworden, weil hier Kriminelle, Aufständische und Terroristen schnell auf- und wieder untertauchen und alle notwendigen Ressourcen und Einnahmequellen finden können. Es ist schlicht die Masse an Gebäuden, Anlagen und Menschen, die ihnen Schutz gewährt, während sie für die Sicherheitskräfte und vor allem für militärische Aktionen ein Hindernis sind, da die Ausübung der vollen militärischen Gewalt aus politischen Gründen meist nicht möglich ist. Auch Präzisionsschläge fordern meist Opfer unter Zivilisten, und zudem können in aller Regel Medien die Vorfälle verfolgen und bloßstellen. Die Kämpfe im Irak haben gezeigt, dass in einem asymmetrischen Konflikt Aufständische keine Chance haben, wenn sie Territorien verteidigen wollen. In Städten wie Bagdad, die aufgrund ihrer Größe und Ausdehnung nur punktuell kontrolliert werden können, sind Aufständische, Terroristen oder Kriminelle hingegen kaum zu bekämpfen, solange die Wünsche von der umfassenden technischen Überwachung noch nicht in die Realität umgesetzt sind.

Ganzer Text hier: www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23616/1.html

Leave a Reply