Quicktime interview with urban interface berlin artist Niklas Goldbach
31.01.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks | no comments

Flasher made an interview with Niklas Goldbach who contributes a new piece to urban interface berlin. In this interview Niklas talks about his thematic approaches, editing methods and current work. The video shows extracts of past works. The interview is in English.

Niklas Goldbach Interview


Formen urbaner Mobilität und Verortung
18.01.2007 by sujaschko posted in Topic | no comments

Buchtipp: Hotel Berlin

Berlin als eine Stadt des permanenten Wandels – dieser Topos ist allgegenwärtig. Ob und wie sich diese Transformierbarkeit Berlins aber in urbanen Praxen niederschlägt, diese Frage bleibt oft unbeantwortet. Hotel Berlin – Formen urbaner Mobilität und Verortung geht deshalb den Atmosphären, der Materialität und den Momenten des Städtischen nach, die sich in Berlin seit dem Mauerfall manifestieren. Die Autorinnen und Autoren betrachten Populärkultur und institutionalisierte Kulturfelder in Berlin unter kulturanalytischer Perspektive, sie betreiben Community Studies und transnationale Migrationsforschung oder suchen raum- und akteurszentrierte Zugänge zur kulturellen Produktion in Berlin. In Hotel Berlin wird über die kulturellen Bedingungen des Kommens, Bleibens und Gehens im Unternehmen Stadt nachgedacht: Wie wird städtische Kultur kapitalisiert? Welches sind die Anforderungen und Möglichkeiten für die Zugehörigkeit/Aneignung gesellschaftlicher Felder? Wie “widerstandsfähig” sind Szenen und ihr Beitrag zur Perspektivierung des städtischen Raumes gegenüber der unternehmerischen Stadt? Indem die unternehmerische Stadt auf die Kompetenz ihrer Bewohner baut, Krisen selbst-/engagiert zu meistern, wird die Transformierbarkeit der Stadt zur ambivalenten Ressource. Stadtforschung muss sich dabei als Teil des Unternehmens Stadt verstehen.

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Intersite_Städtischer Raum als medialer Ort
14.01.2007 by sujaschko posted in Related events | no comments

Der Raum ist ein Zweifel: ich muß ihn unaufhörlich abstecken, ihn bezeichnen; er gehört niemals mir, er wird mir nie gegeben, ich muß ihn erobern. (Georges Perec, Träume von Räumen)

In Kooperation mit der Fachhochschule für Architektur in Oldenburg präsentierte das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst vom 24. März – 26. März 2006 das Projekt und die interaktive Website »InterSite_Städtischer Raum als medialer Ort«.

Sechs Orte in der Stadt Oldenburg, die als exemplarisch für die meisten deutschen Großstädte betrachtet werden können, wurden zu »Forschungsfeldern«, die sich die Studenten auf ganz individuelle Weise angeeignet und dargestellt haben. Der historische Schlossplatz, der Bahnhof, der soziale Wohnungsbau in der Kennedystraße, die Innenstadt, das Gewerbegebiet am Hafen und eine Siedlung mit Einfamilienhäusern wurden gezeichnet und fotografiert, es wurden Geräusche aufgenommen und Materialien gesammelt. Architektonische und städteplanerische Konzepte blieben in ihrer Auseinandersetzung weitestgehend unberücksichtigt, vielmehr haben die Studenten in persönlichen Eindrücken und Gesprächen mit Passanten und Anwohnern die Lebensqualitäten dieser Orte ausgelotet. Gerüche, Geräusche, Licht und Bewegung wurden zum Maßstab ihrer Zustandsbeschreibungen.

Projektwebsite


Borderlands - an initiative to promote and produce art in public space in Berlin
14.01.2007 by sujaschko posted in Related events | no comments

Borderlands is a long-term Berlin-based project designed to encourage innovative and experimental public projects by international artists.

Located on the Spree River at the East-West juncture of a former shipping border, Borderlands aims to expand along Berlin’s many cultural and political crossroads, from the Ostbahnhof to the new Hauptbahnhof, from Universal and MTV Germany Head Quarters to the Hamburger Bahnhof museum. Public art will be displayed on the wastelands in-between of major corporate and cultural institutions, such as the Deutsche Architketurzentrum, the Rem Koolhaas designed Dutch Embassy and the Museumsinsel—thus investing and producing a yet to be defined public and/or private space. The intention is to both access and develop a culturally neglected terrain where urban planning is still in the making. Scenarios of communication, transportation and crossings, especially along the water and railroad, play a dominant role in the Borderlands topography.

In close collaboration with the artists invited, Borderlands will reflect on a new, and Berlin-specific relationship between contemporary art practices and the production of urban identities. While an affirmative Hauptstadt uses most public art, and even art institutions such as the Flick Collection, for ambivalent branding purposes, Borderlands aims to foster a less object-oriented and more site-conscious art which seeks integration between politics, architecture and the landscape. With members of the urban managerial class (such as architects, landscape architects, city planners, urban designers, and city administrators), corporate and cultural neighbours of the Borderlands (MTV, Universal, Fashion Institute, the multi-disciplinary arts venue arena, a.o.), and contemporary artists, an integrative cultural network will be developed where aesthetic categories play a major role in the representation and creation of urban identities.

Borderlands is the a Berlin-based initiative to promote art in public space and is conceptually in a tradition of similar international projects such as the Public Art Fund in New York, artangel in London, Nuit Blanche in Paris, and the legendary Münster Sculpture Projects.

Borderlands website


Flurgrundstücke im Vermessungsamt recherchieren
11.01.2007 by sujaschko posted in Authorities | no comments

Für die Installation von Gustav Hellberg “Zone – out of vision”, die für die Ecke Bernauer Straße Ecke Brunnenstraße, also auf dem Gebiet der ehemaligen Mauer geplant ist, haben wir uns nach den Besitzern der Flurgrundstücke erkundigt. Ziel ist es, die Besitzer zu recherchieren und dann eine Genehmigung für die Nutzung der Grundstücke bei ihnen einzuholen.

Der kostengünstigste Weg ist , direkt zu den Sprechzeiten zum Vermessungsamt zu gehen. Für den Bezirk Mitte ist dies: Alt-Moabit 82 B, dort in den 2. Stock zum Katasteramt. Sprechzeiten dienstags 9-12 Uhr, donnerstags 15-18 Uhr Tel. 030 20090

Bei schriftlichen Anfragen oder online-Auskünften muss man eine Gebühr entrichten. Zudem war es in unserem Falle so, dass wir gar nicht genau sagen konnten, um welche Flurgrundstücke es sich handelt und wir erst auf der Karte sehen mussten, wie die Grundstücke, die uns interessieren, in Flurgrundstücke aufgeteilt sind.

Im Amt muss man ein Formular ausfüllen, dann wird man hereingebeten und bekommt Einsicht in die Karten. Grundsätzlich kann man Informationen zu nur drei Flurgrundstücken umsonst erhalten, alle weiteren Informationen sind kostenpflichtig. Ab drei Auskünften wird eine halbe Stunde mit 24 Euro berechnet.

In unserem Fall stellte sich heraus, dass die unbebauten Grundstücke Brunnenstraße 48 – 50 unterschiedlichen Privateigentümern gehören. Das gegebüberliegende Gebiet, Brunnenstraße 138 – 140 ebenso, wobei zwei der Flurgrundstücke der Bundesrepublik Deutschland gehören und die Nr. 139 in Privatbesitz ist.


Tin Drum, a new work by Stephan Schulz
8.01.2007 by sujaschko posted in uib artworks | no comments

The German artists Stephan Schulz just returned from a residency at the Banff New Media Institute were he started to develop a locative media based performance. Tin Drum consists of a physical drumming machine which is controlled by the readings of a GPS enabled HP iPAQ handset. A performer is outfitted with this wearable, location-based drumming machine. While walking and occupying public space the GPS data is analyzed and translated in to drumming patterns.

More info at the Tin Drum project website


Antrag beim Straßen- und Grünflächenamt
8.01.2007 by sujaschko posted in Uncategorized | no comments

Will man ein Kunstwerk im öffentlichen Raum in Berlin ausstellen oder eine künstlerische Aktion in diesem durchführen, so muss man dafür einen Antrag beim Straßen- und Grünflächenamt Berlins stellen. Es empfiehlt sich, dieses frühzeitg zu tun, da eine Beantragung meist umfangreich ist und Rückfragen von der Behörde kommen. Es kursiert das Gerücht, dass man mindestens 3 Monate vor Veranstaltungsbeginn den Antrag stellen muss, dies kann aber nach Nachfragen beim Amt so nicht bestätigt werden. Die Anträge werden von der Kommission Kunst im Stadtraum beschieden.

Man wende sich an:
Bezirksamt Mitte von Berlin – Abt. Stadtentwicklung
Straßen- und Grünflächenamt – Herrn Liebrecht
Rosa-Luxemburg-Straße 14, 10178 Berlin
Tel. 030 2009-22829