Genehmigungen für den Mauerstreifen
19.02.2007 by Urban Interface Berlin

Ein Projektvorschlag von Niklas Goldbach für urban interface berlin beinhaltete Installationen auf dem Mauerstreifen Bernauer Straße. Angedacht waren hier Fotocollagen auf Bauschildern. Gerade der Mauerstreifen ist aber nach langen politischen Debatten um etwaige Besitzansprüche ein sehr sensibles Areal. Teilweise steht er unter Denkmalschutz, teilweise gehören Privateigentümern einzelne, kleinere Grundstücke.

Laut Frau Lauer aus dem Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wäre es aber in dem Gebiet zwischen Brunnenstraße und Oderberger Straße grundsätzlich möglich, Aktionen durchzuführen, wenn sie denn den Intentionen der Gedenkstätte nicht zuwider laufen. Auf dem westlichen Teil zwischen Nordbahnhof und Brunnenstraße sei es aussichtslos, das Projekt realisieren zu wollen.

Das Projekt von Gustav Hellberg “Zone-out of vision“ – soll auf der Brunnenstraße 48-50/ Ecke Bernauer Straße stattfinden – in eben diesem „möglichen Aktionsraum“. Nach Auskunft von Burkhard Stahn aus dem Amt für Denkmalschutz liegen diese Grundstücke nicht in einem denkmalgeschützten Bereich, sodass nur von Seiten des Straßen- und Grünflächenamts eine Sondernutzungsgenehmigung eingeholt werden muss.

Frau Lauer: Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Tel.030- 46303992 lauer@berliner-mauer-gedenkstaette.de

Herr Stahn: Amt für Planen und Genehmigungen/ FB Denkmalschutz Tel. 030-200945767 Burkhard.Stahn@ba-mitte.verwalt-berlin.de

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