Unwrapped
9.04.2007 by sujaschko posted in Topic | no comments

Hier ein Hinweis auf ein interessantes Urban-Design-Research-Projekt, das schon letztes Jahr in Zürich gezeigt wurde. Die Ausgangsfrage war: Wie kann durch eine Erweiterung bestehender städtischer Objekte kommuniziert und interagiert werden?

Das Projekt unwrapped – Aktivierung städtischer Objekte fragte an drei Hochschulen und Universitäten in Berlin, Graz und Zürich nach und erhielt dreizehn verschiedene Antworten. Die Arbeiten waren vom 25. – 27. August 2006 an der Schiffbaustrasse 9 in Zürich zu sehen.

Allgemein möchte das Projekt unwrapped ein Bewusstsein für den Alltag sowie für gesellschaftliche Themen schaffen und dieses über bestehendes Stadtmobiliar auslösen. Gemeinsam mit externen Partnern wird die Stadt mit anderen Augen betrachtet, alltägliche Objekte neu- und wiederentdeckt und auf ihre Erweiterbarkeit untersucht. Durch die Kombination dieser Objekte mit Low- und High-Tech sollen themenspezifische Kommunikations- und Interaktionskanäle geschaffen werden: Urban Interfaces.

“unwrapped” ist eine HyperWerk FHNW Diplomarbeit von Renato Soldenhoff.


WHAT DOES PUBLIC MEAN? ART AS A PARTICIPANT IN THE PUBLIC ARENA
15.03.2007 by sujaschko posted in Topic | no comments

We would like to point you to another publication closely relating to our theme!

What Does Public Mean? Art as a Participant in the Public Arena is a new anthology edited by artist and research fellow at the Oslo National Academy of the Arts, Tone Hansen. This publication is the inaugural title from Torpedo Press.

The book addresses the political, analytical, and critical potential of the art arena by focusing on projects and accounts of actions that take place outside the established institutions. Academics, artists, and cultural producers from Oslo, Vilnius, Hamburg, New York and San Sebastian highlight recent political developments and the impact of “the new economy.”

Contributors are Marianne Heier (Oslo), Gediminas and Nomeda Urbonas (Vilnius), Stian Grøgaard (Oslo), Peio Aguirre and Leire Vergara (San Sebastian/ Bilbao), Tone Hansen (Oslo), Cornelia Sollfrank (Hamburg), Gardar Eide Einarsson (New York), and Ina Blom (Oslo).


Formen urbaner Mobilität und Verortung
18.01.2007 by sujaschko posted in Topic | no comments

Buchtipp: Hotel Berlin

Berlin als eine Stadt des permanenten Wandels – dieser Topos ist allgegenwärtig. Ob und wie sich diese Transformierbarkeit Berlins aber in urbanen Praxen niederschlägt, diese Frage bleibt oft unbeantwortet. Hotel Berlin – Formen urbaner Mobilität und Verortung geht deshalb den Atmosphären, der Materialität und den Momenten des Städtischen nach, die sich in Berlin seit dem Mauerfall manifestieren. Die Autorinnen und Autoren betrachten Populärkultur und institutionalisierte Kulturfelder in Berlin unter kulturanalytischer Perspektive, sie betreiben Community Studies und transnationale Migrationsforschung oder suchen raum- und akteurszentrierte Zugänge zur kulturellen Produktion in Berlin. In Hotel Berlin wird über die kulturellen Bedingungen des Kommens, Bleibens und Gehens im Unternehmen Stadt nachgedacht: Wie wird städtische Kultur kapitalisiert? Welches sind die Anforderungen und Möglichkeiten für die Zugehörigkeit/Aneignung gesellschaftlicher Felder? Wie “widerstandsfähig” sind Szenen und ihr Beitrag zur Perspektivierung des städtischen Raumes gegenüber der unternehmerischen Stadt? Indem die unternehmerische Stadt auf die Kompetenz ihrer Bewohner baut, Krisen selbst-/engagiert zu meistern, wird die Transformierbarkeit der Stadt zur ambivalenten Ressource. Stadtforschung muss sich dabei als Teil des Unternehmens Stadt verstehen.

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