Kinderwagen benötigt
19.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks, Die private Meinung als offentliche Erscheinung | no comments

Oliver Hangl braucht für seine mobile Performance Tour am 26. und 28. April einen Kinderwagen. Wer einen zur Verfügung stellen kann, schickt uns bitte eine Email an info@urban-interface.net.


berliner stimmen - 1. performance
15.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks, urban interface berlin | no comments

heute fand die erste berliner stimmen performance von Daniel Jolliffe statt. nachdem Daniel gestern sein “bike” zur Eröffnung von uib beim Sparwasser HQ in Torstrasse präsentierte, sind wir heute gemeinsam von dort losgestartet. mit dabei waren auch die Leute vom Stadtteilbüro Ackerstrasse Nord, die ja das “bike” hosten. wir haben uns langsam von der Torstrasse bis zum humboldthain bewegt, an viele Interessierte kleine Infozettel mit der Telefonnummer ausgeteilt während daniel die ersten Anrufe veröffentlichte.

Am dienstag um 17 Uhr ist die nächste Performance!

vergeßt nicht anzurufen und eure Nachtichten zu hinterlassen!!!

0800 744 7000


The Head and Laura Beloff arrived in Berlin
13.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks | no comments

Foto: sujaschko

TV.Berlin features The Head and urban interface berlin today in ‘Citylife’ at 5.20 PM. This report is repeated a couple of times, always at 20 past, but not every hour.

The Head und Laura Beloff sind gestern in Berlin angekommen

TV.Berlin berichtet über The Head und urban interface berlin heute in der Sendung ‘Citylife’, die zum ersten Mal um 17.20 h ausgestrahlt wird. Danach wird der Bericht mehrmals wiederholt, jeweils um 20 Minuten nach, aber nicht stündlich.


Heute im Tesla: Oliver Hangl
12.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks | no comments

heute, do. 12.04 um 20.30 h

tesla salon vorgestellt: oliver hangl

hangl stellt an diesem abend seine projekte vor, die sich zwischen performance, medialem und stadtraum sowie den klassischen ausstellungsräumen der bildenden kunst bewegen und die stets realitätsbrüche, verdoppelungen und zwischenwelten zu markieren suchen.

hangl nimmt ab dem wochenende an ‘urban interface berlin’ teil und präsentiert an diesem abend u.a. das neue projekt, das er im rahmen seiner residenz bei tesla entwickelt.

Tesla Salon Website

tesla berlin – media>art<laboratory klosterstr. 68 – d-10179 berlin


Eine juristische Einschätzung des Projekts The politics of Geometry/Blind Lines
12.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks | no comments

Gestern hat sich einer der unfreiwilligen Teilnehmer des Projektes The Politics of Geometry/Blind Lines von Jocelyn Robert gegen die Veröffentlichung seines Namens und seiner Adresse in unserem Blog gewehrt. Wir haben eine befreundete Juristin nach ihrer Einschätzung der Rechtslage befragt. Hier ihre Meinung:

“wenn man den kunstaspekt mal beiseite lässt, ist sicherlich das recht auf informationelle selbstbestimmung des genannten verletzt. das ist das recht des einzelnen, grundsätzlich selbst über die preisgabe und verwendung seiner personenbezogenen daten zu bestimmen. also die angabe seiner adresse verletzt sein recht auf datenschutz.

stell dir vor, du schlägst eines morgens den berliner kurier auf und dort stehen sämtliche namen deiner hausbewohner und einen tag später alle hausbewohner vom potsplatz 4. sicherlich wäre das dem einen oder anderen nicht recht und die einschränkung des persönlichkeitsrechts wäre wohl größer als die freiheit der presse.

zum postkartenproblem: auch hier ist das persönlichkeitsrecht gegen die kunstfreiheit abzuwägen.

und da liegt das problem. hier ein paar anhaltspunkte: die freiheit der kunst wird nicht schrankenlos gewährt. jedoch darf sich auch der künstler, wenn er wie hier mit real existierenden personen arbeitet, nicht über deren verfassungsrechtlich ebenfalls geschütztes persönlichkeitsrecht hinwegsetzen; er muss sich innerhalb des spannungsverhältnisses halten, in dem die kollidierenden Grundwerte als Teile eines einheitlichen Wertesystems neben- und miteinander bestehen können.

im konfliktfall ist daher auf die nachteiligen auswirkungen der veröffentlichung der anschriften der hausbewohner für deren persönlichkeit zu sehen und auf die durch ein veröffentlichungsverbot betroffenen belange freier kunst. beide interessenbereiche sind gegeneinander abzuwägen, dabei kommt keinem der rechtsgüter von vornherein vorrang gegenüber dem anderen zu. nur zweifelsfrei feststellbare schwerwiegende beeinträchtigungen des persönlichkeitsrechts können durch die kunstfreiheit nicht gerechtfertigt werden.

eine schwerwiegende beeinträchtigung des persönlichkeitsrechts ist die angabe der bloßen nachnahmen mit anschrift sicherlich nicht. was allerdings sicherlich gegen den künstler spricht ist der umstand, dass er ja die zustimmung der bewohner vor dem abdruck auf der postkarte hätte einholen können.

allerdings rein praktisch betrachtet, erstens müsste der betroffene ja auf unterlassung beim gericht klagen, wenn ihr die postkarte weiter verwenden wollt trotz seines widerspruchs. und zweitens falls der betroffene meint, ihm sein dadurch ein schaden enstanden, müsste er beweisen, dass ihm durch die verwendung seiner adresse im rahmen des kunstprojektes ein vermögensschaden entstanden ist. das ist auch eher unwahrscheinlich.”


Protest der Bewohner gegen Politics of Geometry/Blind Lines
11.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks | no comments

Uns bzw. Fork Unstable Media erreichte gestern eine Email, die uns untersagt, dass wir auf unserer Website den Namen eines der Beteiligten des Politics of Geometry/Blind Lines Projektes von Jocelyn Robert veröffentlichen. Wir hatten in den Blog eine Abbildung der Rücksseite der Postkarte gestellt, auf der die Namen gelistet sind; nun haben wir diese Abbildung vorübergehend entfernt und prüfen, ob wir berechtigt sind, die Rückseite mit den Namen der angeschriebenen Personen online zu veröffentlichen. Hier unsere Antwort.

11.4.07 Antwort von urban interface berlin

“Sehr geehrter Herr …,

Ja, es handelt sich um ein Kunstprojekt im Rahmen von urban interface berlin, einer Ausstellung, in der es um den Wandel von Öffentlichem und Privatem geht. Der Künstler Jocelyn Robert hat eine Arbeit für die Ausstellung konzipiert, die die oft blinde, unmenschliche Seite von (politischen) Entscheidungen thematisiert. Ich füge eine Beschreibung der Arbeit dieser Email bei. Wir haben die Abbildung der Rückseite der Postkarte erst einmal von unserer Website genommen, da Sie darum gebeten haben. Allerdings werden wir prüfen, ob wir nicht doch das Recht haben, die Postkarte zu veröffentlichen. Schließlich geht es genau um diese Frage bei dem Ausstellungsprojekt. Der Künstler ist davon ausgegangen, dass es kein rechtliches Problem sein dürfte, die Adressen zu veröffentlichen, da derartige Informationen frei zugänglich sind.

Wir werden Ihnen und den anderen Gelisteten unser Programmfaltblatt zukommen lassen. Tatsächlich entsteht Ihnen keinerlei Beeinträchtigung oder Schaden durch das Kunstprojekt. Wir hoffen daher um Verständnis Ihrerseits. Wir würden uns freuen, Sie zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, den 14. April in der urban interface berlin zentrale, Torstraße 161, Berlin Mitte, begrüßen zu können.”


Essay zum Thema auf Telepolis erschienen
11.04.2007 by sujaschko posted in uib artworks | no comments

Der urban interface berlin Medienpartner Telepolis hat mein Essay über öffentliche und private (Daten-)Räume in der Stadt, Urbane Kunst in Zeiten verlorener Privatheit veröffentlicht.


Look, they are glowing!
10.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks | no comments

For their work Exposure Jussi Angesleva and Richard The are working with fluorescent ink. Current tests are showing that the ink actually glows beautifully on the posters.


Postkarten des Projektes Blind Lines erreichen bald ihre Empfänger
3.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks, conference-program | no comments

Die Postkarten, die Jocelyn Robert im Rahmen des Ausstellungsprojektes Politics of Geometry / Blind Lines von Kanada aus verschickt, kommen in diesen Tagen bei den Bewohnern der 5 Zielgebäude an. Ohne besondere Erklärung sind dort einfach die Namen der Bewohner/Nutzer aufgelistet. Erst durch ihre eigene Recherche, zum Beispiel den Besuch der Politics of Geometry Website werden die Empfänger verstehen, dass sie ungefragt Teil eines Kunstprojektes sind.

Leider mussten wir die Abbildung der Rückseite der Postkarte, auf der die Namen gelistet sind, von der Website nehmen, da sich einer der Genannten gegen die Veröffentlichung wehrt. Wir prüfen derzeit, ob wir trotzdem das Recht haben, die Postkarte zu veröffentlichen.

Postcards are arriving in Berlin

Recently Jocelyn Robert sent postcards from Québec, Canada to Berlin, which will arrive within the next couple of days. The postcards are addressed to the residents/tenants of 5 buildings which are accidentally located on the cross-over points on a Berlin map. The postcards give no explanation why these people’s names are listed. Only by looking at the Politics of Geometry website they will understand that they have become part of an art project.

We had to delete the image of the flip site of the postcard on which the names were listed because one of the mentioned residents complained. Currently we are checking, if we have the right to publish the postcard anyway.


Berliner Stimmen - mach mit!
2.04.2007 by Urban Interface Berlin posted in uib artworks | no comments

Berliner Stimmen von Daniel Jolliffe (CA) ist eine mobile Skulptur, die einminütige anonyme Reden sammelt und über einen 2oo Watt Lausprecher ausstrahlt. Ab sofort könnt ihr nun unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 744 7000 eure einminütige anonyme Nachricht hinterlassen.

Alle Nachrichten werden dann während der jeweils 1-stündigen Performances in unserem Ausstellungsgebiet Gesundbrunnen, Wedding und Mitte veröffentlicht. Alle aufgenommenen Nachrichten findet ihr auch auf der webseite www.berliner-stimmen.net

Die Zeiten der Performances sind: 15./ 22. April und 01. Mai um 15 Uhr, 17. / 24. / 26. / 28. April und 03. Mai um 17 Uhr Ausgangspunkt ist jeweils das Stadtteilmanagementbüro Ackerstrasse Nord,